Programm

REAL LOVE (C’EST ÇA L’AMOUR)

Claire Burger

Frankreich, 2018 / 98 min / Französische Originalfassung mit niederländischen Untertiteln (FR OF mit NL UT) / Drama

In Zusammenarbeit mit Le Quotidien

Nachdem seine Frau ihn verlassen hat, zieht ein Vater seine zwei Töchter alleine groß, hofft aber weiterhin auf eine Rückkehr der Mutter.

Mario ist kein Mann mit großen Ambitionen, außer in Sachen Liebe. Nachdem seine Frau ihn verlassen hat, muss er bei Null anfangen und alleine seine beiden jugendlichen Töchter aufziehen, obwohl er selbst eine existenzielle Krise durchlebt. Die 14-jährige Frida wirft ihrem Vater die Verantwortung für das Fortgehen ihrer Mutter vor und hegt zwiespältige Gefühle für Marios neue Freundin. Die 17-jährige Niki plant, bald von zu Hause auszuziehen. Mario scheint alle Frauen zu verlieren, die er liebt. Vielleicht führen ihn diese Verluste aber letztendlich dazu, zu sich selbst zu finden.

 

Vorstellungen
Awards
  • Giornate degli autori Director’s Award, Venice Days, 2018 (Italy)
  • Best Actor Prize, Les Arcs European Film Festival, 2018 (France)
  • Crystal Arrow – Best Narrative Feature, Les Arcs European Film Festival, 2018 (France)
  • Femme de cinema Sisley/Les Arcs Prize, Les Arcs European Film Festival, 2018 (France)
Cast & Credits
Darsteller 
Bouli Lanners, Justine Lacroix, Sarah Henochsberg, Cécile Rémy-Boutang, Antonia Buresi, Célia Mayer, Lorenzo Demanget
Drehbuch 
Claire Burger
Kamera 
Julien Poupard
Ton 
Julien Sicart, Fanny Martin, Olivier Goinard
Szenerie 
Pascale Consigny
Produktion 
Dharamsala
Koproduktion 
Arte France Cinéma, Mars Films, Scope Pictures
Verleih 
Cinéart
Biografie

Nach ihrem Abschluss im Fach Schnitt an der Fémis-Filmhochschule in Paris drehte Claire Burger 2008 den Kurzfilm Forbach, der den Preis der Cinéfondation in Cannes und den Grand Prix auf dem Filmfestival von Clermont-Ferrand gewann. Mit Ko-Regisseurin Marie Amachoukeli realisierte sie C’est gratuit pour les filles (2009), der bei der Semaine de la Critique in Cannes vorgestellt und mit dem César für den besten Kurzfilm sowie beim Landeswettbewerb in Clermont-Ferrand mit einer lobenden Erwähnung bedacht wurde. 2014 setzte sie ihre Zusammenarbeit mit Marie Amachoukeli fort, und gewann außerdem Samuel Theis dazu. In diesem gemeinsamen Ansatz entstand der Spielfilm Party Girl (2014), für den das Künstler-Trio das Drehbuch schrieb und Regie führte. Er wurde für die Reihe Un Certain Regard in Cannes ausgewählt und mit der Goldenen Kamera und dem Prix d’Ensemble prämiert. C’est ça l’amour (2018) ist Burgers erster Spielfilm, für den sie alleine Regie führt und bereits ihr dritter, den sie in Forbach an der französisch-deutschen Grenze, in der Nähe von Saarbrücken, drehte.

Filmografie
  • 2018 – C’est ça l’amour
  • 2014 – Party Girl
  • 2013 – Demolition Party (Kurzfilm)
  • 2009 – C’est gratuit pour les filles (Kurzfilm)
  • 2009 – Toute ma vie j’ai rêvé (Kurzfilm)
  • 2008 – Forbach (Kurzfilm)