Programm

Internationaler Gedenktag an die Opfer des Holocaust 2020

Internationaler Gedenktag an die Opfer des Holocaust 2020

Organisation: Ministère de l'Éducation nationale, de l'Enfance et de la JeunesseFondation Zentrum fir politesch BildungLuxembourg City Film FestivalCentre National de l'Audiovisuel (CNA)SCRIPT (Service de Coordination de la Recherche et de l’Innovation pédagogiques et technologiques)Institut de Formation del'Éducation Nationale (IFEN)

In Zusammenarbeit mit Fondation luxembourgeoise pour la mémoire de la ShoahDeutsche Botschaft Luxemburg und Comité Auschwitz Luxembourg

Mit der Unterstützung des Centre National de l'Audiovisuel, der Cinémathèque de la Ville de Luxembourg, des Ciné Scala, des Ciné Sura, der Kulturfabrik, des Kulturhuef und des Prabbeli.
 

Öffentliche Vorstellungen: Nacht und Nebel (Nuit et brouillard) (FR, 1956) von Alain Resnais / Zug des Lebens (Train de vie) (FR, RO, IL, BE, NL, 1998) von Cate Shortland
Schulvorstellungen: Lore (DE, AU, UK, 2012) von Cate Shortland / Wunderkinder (DE, 2011) von Markus Rosenmüller
Datum: 20., 22., 24., 27., 29. und 31. Januar 2020
Ort: CNA, Cinémathèque, Ciné Scala, Ciné Sura, Kulturhuef, Kulturfabrik, Prabbeli
Uhrzeit: 8:00 – 12:30 Uhr (Schulvorstellungen) / 20:00 Uhr resp. 20:30 Uhr (öffentliche Vorstellungen)
Moderatoren: Yves Steichen (CNA - Département Film-TV), Sam Hastert (CNA)

 

ÖFFENTLICHE VORSTELLUNGEN

Im Rahmen des internationalen Gedenktages an die Opfer des Holocaust werden zwei öffentliche Kinovorstellungen von Zug des Lebens (Train de vie) von Radu Mihăileanu, sowie Nacht und Nebel (Nuit et brouillard) von Alain Resnais stattfinden.

  • 29. Januar, 20:00 Uhr in Grevenmacher im Kulturhuef – Zug des Lebens (Train de vie) (Deutsche Fassung), in Anwesenheit des Hauptdarstellers, Rufus
    Karten sind über die Website des Kulturhuef erhältlich.
  • 31. Januar, 20:30 Uhr in Luxemburg in der hauptstädtischen Cinémathèque – Nacht und Nebel (Nuit et brouillard) (Französische Originalfassung mit englischen Untertiteln)
    Im Anschluss an die Vorstellung findet eine Diskussionsrunde mit Mitarbeitern der Universität Luxemburg statt: Gian Maria Tore, auf Filmanalyse spezialisierter Semiologe, und Christoph Brüll, Historiker.
    Karten sind an der Abendkasse und auf der Website der Cinémathèque, sowie auf Luxembourg-Ticket erhältlich.

 

SCHULVORSTELLUNGEN

Anlässlich des Gedenktages werden ebenfalls 10 morgendliche Filmvorstellungen von (8:00 bis 12:30 Uhr) organisiert. Freier Eintritt für luxemburgische Sekundarschulklassen.

  • 20. Januar in Düdelingen im Centre National de l’Audiovisuel (CNA) – Lore (DE OF mit FR & NL UT) und Wunderkinder (DE OF)
  • 22. Januar in Grevenmacher im Kulturhuef – Wunderkinder (DE OF)
  • 22. Januar in Echternach im Ciné Sura – Lore (DE OF mit FR & NL UT)
  • 24. Januar in Luxemburg in der Cinémathèque – Wunderkinder (DE OF)
  • 24. Januar in Grevenmacher im Kulturhuef – Lore (DE OF mit FR & NL UT)
  • 27. Januar Diekirch im Ciné Scala – Lore (DE OF mit FR & NL UT) und Wunderkinder (DE OF)
  • 29. Januar in Esch-sur-Alzette in der Kulturfabrik – Lore (DE OF mit FR & NL UT)
  • 29. Januar in Wiltz aimPrabbeli – Wunderkinder (DE OF)
  • 31. Januar in Luxembourg in der Cinémathèque – Lore (DE OF mit FR & NL UT)
  • 31. Januar in Esch-sur-Alzette in der Kulturfabrik – Wunderkinder (DE OF)

Freier Eintritt. Schulklassen können ab dem 28. November 2019 online von ihren Lehrer/-innen oder Begleitpersonen eingeschrieben werden. Anmeldeschluss ist der 16. Januar 2020.
Zusätzliche Informationen und Anmeldung über: www.zpb.lu/apprendre/journee-de-la-memoire / info@zpb.lu

Programm:

  8:00 Uhr        Empfang der Klassen
  8:15 Uhr        Einführung
  8:30 Uhr        Filmvorführung
10:45 Uhr        Break and start of the workshops
12:30 Uhr        Ende
 

WEITERBILDUNG FÜR LEHRER/-INNEN

Zusätzlich zu den Kinovorstellungen, bieten wir auch die Weiterbildung für Lehrer/-innen „Judentum und Antisemitismus in Luxembourg. Zwischen Anerkennung und Exklusion“ an. Interessierte können sich über diesen Link einschreiben. Die Weiterbildung wird von der Historikerin und Journalistin Renée Wagener präsentiert und wird am Montag, dem 20. Januar 2020 von 16:00 bis 18:30 Uhr im Gebäude des IFEN in Walferdange stattfinden.

Für weitere Fragen bezüglich der morgendlichen Vorführungen oder der Weiterbildung zögern Sie bitte nicht Herrn Romain Schroeder telefonisch über (+352) 24 77 52 23 oder per E-Mail über romain.schroeder@zpb.lu zu kontaktieren.

Für interessierte Schulklassen werden zudem Lesungen aus „Marisha, d’Meedchen aus dem Faass“ (für Grundschulklassen) und aus dem „Tagebuch der Anne Frank" (für Lyzeen) in luxemburgischer Sprache angeboten. Interessierte Schulklassen finden nähere Informationen auf der offiziellen Webseite wo sie sich auch für ein Datum ihrer Wahl einschreiben können.

 

Über den Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust

In ihrer Resolution vom 1. November 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar – den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers in Auschwitz 1945 – zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust. Jedes Jahr gedenkt auch Luxemburg an und um den 27. Januer den Opfern der Schoah und anderen Völkermorden.

Das erklärte Ziel des Gedenktages ist es die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten und Jugendliche über die Gefahren von Intoleranz, Rassenhass, religiöser Diskriminierung und Unwissenheit über Völkermorde aufzuklären. Die angebotenen Aktivitäten sollen das Bewusstsein junger Schüler/-innen für oft unbewusste Vorturteile und Stereotypen stärken, und sie anzuregen, aktiv für einen starken sozialen Zusammenhalt einzutreten und am Aufbau einer gerechteren Welt mitzuwirken.

Anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust werden in regionalen Kinos in ganz Luxemburg Filmvorstellungen organisiert. Der Tag richtet sich primär an Schüler/-innen und Lehrer/-innen Luxemburger Sekundarschulen, aber auch ausdrücklich an die breite Öffentlichkeit.

Zusätzliche Informationen und pädagogisches Begleitmaterial der Vereinten Nationen über den Gedenktag können hier in französischer Sprache oder auf Englisch heruntergeladen werden.​

 

Stiftung Zentrum fir politesch Bildung

Die Stiftung Zentrum fir politesch Bildung wurde im Oktober 2016 mit dem Ziel gegründet, Bürgerbeteiligung mittels eines besseren Verständnisses demokratischer Prozesse und der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu fördern. Das Zentrum ermutigt insbesondere Kinder und Jugendliche, aber auch erwachsene Bürger/-innen, an politischem Leben und Debatten teilzunehmen.

Als unabhängige Stiftung konzentriert das Zentrum fir politesch Bildung seine Aktivitäten auf drei Handlungsfelder:

  • Lernen: Ausarbeitung von pädagogischem Material zu politischen und gesellschaftlichen Themen, Organisation von thematischen und didaktischen Fortbildungen für Lehrer/-innen und Erzieher/-innen
  • Verstehen: Förderung eines besseren Verständnisses demokratischer Prozesse und aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen
  • Teilnehmen: Ansporn Jugendlicher zur Teilnahme am und Erwecken von Interesse für das politische Leben, Unterstützung von Einrichtungen der formalen und non-formalen Erziehung in der Ausarbeitung oder Festigung demokratischer Strukturen zur allgemeinen Teilnahme

 

Weitere Informationen auf der Webseite des ZpB.

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