Programm

Literaturveranstaltung - Swetlana Alexijewitsch

LITERATURVERANSTALTUNG mit SWETLANA ALEXIJEWITSCH, Nobelpreis für Literatur 2015

anschließend: Autogrammstunde
In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung ERNSTER — FR, ANG, RU

26/02 → Beginn der Veranstaltung: 18 Uhr –  Ende der Veranstaltung: 19.30 Uhr, Headquarters, Magic Mirrors

  Die Diskussion befasst sich insbesondere mit Swetlana Alexijewitschs Buchs "TSCHERNOBYL – EINE CHRONIK DER ZUKUNFT": http://www.berlinverlag.de/buecher/tschernobyl-isbn-978-3-8333-0357-9

 

Moderator:
Die Projektion des Dokumentarfilms LA SUPPLICATION (Voices from Chernobyl), den der luxemburgische Filmregisseur Pol Cruchten in der Ukraine in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks drehte, bildet den Ausgangspunkt für die Diskussion unter der Leitung von Jean-Claude Raspiengeas, Chefredakteur des Kulturressorts bei der französischen Tageszeitung LA CROIX. Anschließend wird er näher auf Swetlana Alexijewitschs Buch "Tschernobyl – eine Chronik" eingehen, das dem Film als Vorlage diente, und die Debatte auf das literarische Gesamtwerk der Autorin ausweiten, für das sie 2015 mit dem NOBELPREIS FÜR LITERATUR ausgezeichnet wurde.

 

LA SUPPLICATION, Voices from Chernobyl
"Über Tschernobyl sind Dutzende Bücher geschrieben und Tausende Meter Film gedreht worden... Dieses Buch jedoch handelt nicht von Tschernobyl, sondern von der Welt von Tschernobyl, die uns so gut wie unbekannt ist. Es geht nicht um die Katastrophe, sondern um das, was darauf folgte, um eine neue und andere Welt, für die es keine Sprache gibt. Drei Jahre lang war ich auf Reisen und habe Frauen und Männer mehrerer Generationen mit ganz unterschiedlichen Schicksalen und Temperamenten befragt. Tschernobyl ist ihre Welt und hat alles in ihrer Umgebung vergiftet: die Erde, die Luft, das Wasser, aber auch alles in ihnen, das Bewusstsein, die Zeit, die Psyche. Ich wollte garantieren, dass das, was hier einige erzählen, Geschichte wird: Auf meiner Reise, als ich diesen Menschen das Wort erteilte, hatte ich oft den Eindruck, die Zukunft, unsere Zukunft niederzuschreiben.“, so äußert sich Swetlana Alexijewitsch in "Tschernobyl – eine Chronik". Wie Primo Levi in seinen Büchern über Auschwitz oder Alexander Solschenizyn über den Gulag, spricht Swetlana Alexijewitsch das Unsagbare aus und lässt zum ersten Mal die Stimmen der Leidtragenden von Tschernobyl zu Wort kommen.

Fr 26/02 18:00 Public
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