Programm

VR DAY

Der 7. März ist auf dem Virtual Reality Pavilion ganz dem VR Day gewidmet, mit insbesondere 2 Diskussionsrunden für Kreative und Filmschaffende: Heute sieht sich die Industrie der immersiven Inhalte mit zwei Hauptproblemen und Herausforderungen konfrontiert. Zuerst einmal das Storytelling, d.h. das Schreiben und Inszenieren von fesselnden Geschichten, und zweitens der Vertrieb, die Vorführung und Kommunikation für und an ein breites Publikum gerichtet. Die Teilnehmer/-innen der zwei Diskussionsrunden werden sich auf die Suche nach Lösungen für diese beiden Probleme begeben.

Freier Eintritt im Rahmen der verfügbaren Plätze. Teilnahme nur nach Einschreibung über: promotion@filmfund.etat.lu

Die Diskussionsrunden werden auf Französisch und Englisch abgehalten. Eine englische Simultanübersetzung wird für Teilnehmer/-innen und Speaker sichergestellt.
 

Tagesprogramm 

10:00 Kaffee

10:30 Begrüßung durch Guy Daleiden, Direktor, Film Fund Luxembourg

10:35 Fallstudie "Draw Me Close", präsentiert von Toby Coffey / Panel 1

12:45 Networking Lunch

14:30 Fallstudie "7 Lives", präsentiert von Marie Blondiaux / Panel 2

Dauer der Diskussionen: +/- 90 Minuten

 

10:30 Uhr - Begrüßung durch Guy Daleiden, Direktor, Film Fund Luxembourg

10:35 Uhr - Fallstudie "Draw Me Close", präsentiert von Toby Coffey (Verantwortlicher für digitale Entwicklung, National Theatre, UK)

Panel 1 

“It’s not about content. It’s all about stories. It’s all about great stories.” (Mitch Joel)

Redner: Voyelle Acker (Produzentin immersiver Erfahrungen, Bidibul Productions & ON Animation Studios), Landia Egal (Produzentin & Mitgründerin, Tiny Planets), François Le Gall (Prouzentin, a_BAHN), Vincent Ravalec (Regisseur, Fan Club), Max Sacker (Regisseur, Kobold), Moderator : Toby Coffey (Verantwortlicher für digitale Entwicklung, National Theatre, UK)

Immer wieder hört man die Kritik, dass VR- und AR-Werke auf dem internationalen Markt vor allem technische und technologische Spielereien und Experimente seien, denen es nicht gelingt die Nutzer/-innen durch die Narrative der Erfahrung zu begeistern. Dabei ist bekannt, dass immersive Werke alle unsere Sinne ansprechen und ihre Stärken genau dann ausspielen, wenn sie mit unseren Gefühlen spielen. Die Zukunft der virtuellen Realität und anderer neuen Erfahrungen wird von der Qualität der Inhalte und der Kreativität der Drehbücher und Geschichten abhängen. Die größte Herausforderung in der Entwicklung der nächsten immersiven Werke wird deshalb im Storytelling und der Ausarbeitung guter Drehbücher liegen.

 

12:45 Uhr - Networking Lunch

14:30 Uhr - Fallstudie: "7 Lives" (von Jan Kounen) präsentiert von Marie Blondiaux (Produzentin, Red Corner, FR)

You cannot set art off in a corner and hope for it to have vitality, reality, and substance.” (Charles Ives)

Redner: Myriam Achard (Chief new media partnerships and communications, Centre Phi Montréal), Antoine Cayrol (Produzent und Mitgründer, Atlas V), Emmanuel Cuénod (Künstlerischer Leiter, Festival du film international de Genève), Camille Lopato (Gründerin, Diversion Cinema), Moderator: Voyelle Acker (Produzentin immersiver Erfahrungen, Bidibul Productions & ON Animation Studios)

Bisher gibt es noch nicht viele Orte an denen VR- und AR-Werke erlebbar gemacht werden können. Dadurch kann bisher auch nur ein relativ eingeschränktes Publikum mehr über immersive Werke erfahren. Außerdem sind die ansprechendsten Experiences oft "location based" und können nicht in den eignen vier Wänden konsumiert werden. Trotzdem wächst die Nachfrage seitens des Publikums ständig. Tatsächlich lässt sich feststellen, dass es enorm viele Fans virtueller und interaktiver Werke gibt und diese in allen Alterskategorien und in der ganzen Welt zu finden sind; Menschen die nicht nur mit Spielen in der virtuellen Realität experimentieren wollen, sondern bewusst danach verlangen mittels digitaler Technologien in immersive Welten entführt zu werden. Es ist daher durchaus interessant, Überlegungen bezüglich der verschiedenen Mittel und Wege Werke und Erfahrungen erlebbar zu machen und sie zu vertreiben anzustellen, aber auch über die Qualität der Drehbücher und Technologie hinter aktuellen Werken nachzudenken.

Do 07/03 10:00 Quartier Général Public
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