Programm

ASSANDIRA

Salvatore Mereu

Italien, 2020 / 131 min / Italiienische Originalfassung mit franzözischen und englischen Untertiteln / Drama

Als ein Feuer seinen zu einem Hotel umgewandelten Bauernhof verwüstet und seinem Sohn das Leben kostet, wird ein Vater von Schuldgefühlen zerfressen.

Nass bis auf die Haut sinkt Costantino auf einen Heuballen, der wie ein Stück Treibholz von der wilden Brandung an den Strand gespült wurde. Der sintflutartige Regen hat zwar das Feuer gelöscht, das den Bauernhof Assandira mitten in den Wäldern Sardiniens in einer einzigen Nacht niedergebrannt hat. Weiter schwelen jedoch in ihm der Schmerz und die Schuldgefühle, weil sein Sohn in den Flammen umkam und seine Hilfe zu spät kam. Als die Carabinieri und der junge Untersuchungsrichter vor Ort eintreffen, versucht Costantino, ihnen zu erzählen, was in der Nacht zuvor geschehen ist und wie alles anfing.

 

Vorstellungen
Mo 08/03 19:30 Ciné Utopia IT OF mit EN UT Public https://luxfilmfestfilms.megatix.be/en/HO00003270
Di 09/03 10:00 Online Public https://online.luxfilmfest.lu/film/assandira/
Do 11/03 16:00 Ciné Utopia IT OF mit EN UT Public https://luxfilmfestfilms.megatix.be/en/HO00003270
Fr 12/03 19:00 Cinémathèque IT OF mit EN & FR UT https://luxfilmfestfilms.megatix.be/en/HO00003270
Awards
  • FEDIC Award – Special Mention, Venice Film Festival, 2020 (Italy)
Cast & Credits
Darsteller 
Gavino Ledda, Anna König, Marco Zucca, Corrado Giannetti, Samuele Mei, Pierluigi Riccio, Alessandro Pala
Drehbuch 
Salvatore Mereu, nach dem gleichnamigen Roman von Giulio Angioni
Kamera 
Sandro Chessa
Ton 
Piergiuseppe Fancellu, Marco Saitta, Francesco Albertelli, Mauro Eusepi
Szenerie 
Marianna Sciveres
Produktion 
Viacolvento
Koproduktion 
RAI Cinema
Verleih 
The Match Factory
Biografie

Salvatore Mereu wurde 1965 in Dorgali auf Sardinien geboren. Sein erster Langfilm Ballo a tre passi (2003) erkundet sein Verhältnis zu seiner Heimat, wo Tradition und Modernität aufeinanderstoßen. Er wurde ausgezeichnet von der Woche der Kritik in Venedig und erhielt den David di Donatello sowie den Ciak d’Oro für den besten Nachwuchsregisseur. Sein zweiter Film, Sonetàula (2008), wurde in der Sektion Panorama auf der Berlinale vorgestellt und gewann zwei Italienische Golden Globes, sowie den FIPA d'Or auf dem Festival von Biarritz für das beste Drehbuch. Mit seinen Filmen Tajabone (2010), wie auch mit Bellas Mariposas (2012), der für die Sektion Orizzonti (2012) ausgewählt wurde, nahm Salvatore Mereu erneut an der Mostra in Venedig teil. Sein fünfter Spielfilm, Assandira (2020), feierte erneut in Venedig Premiere.

Filmografie
  • 2020 – Assandira
  • 2012 – Bellas mariposas
  • 2010 – Tajabone
  • 2008 – Sonetàula
  • 2003 – Ballo a tre passi
  • 1995 – Notte rumena (Kurzfilm)
  • 1990 – L'anno bisestile (Dokumentarkurzfilm)