Programm

DIE NACHT DER 1000 STUNDEN

Virgil Widrich

Luxemburg, Österreich, Niederlande, 2016 / 92 min / Deutsche Originalfassung mit französischen Untertiteln / Drama

Die Familie als Geisterbahn.

Als die Familie Ullich in ihrem Wiener Palast zusammenkommt um zu bestimmen, wer das Familienunternehmen erben wird, fällt die Matriarchin tot um gerade da sie im Begriff ist das Abkommen zu unterzeichnen. Doch zur allgemeinen Überraschung kehrt sie wieder zurück. Und sie ist nicht die einzige. Generationen von verwirrten, verstorbenen Vorfahren stehen wieder auf und holen mit ihnen lange begrabene Familiengeheimnisse zurück. Auf dieser Reise durch verschiedene Epochen verlieben sich der junge Unternehmer Philip Ullich und seine frisch auferstandene Großtante Renate ineinander. Während Philip mit seinem Vetter um die Kontrolle des Unternehmens ringt, decken seine Vorfahren die wahren Ursprünge des Familienvermögens auf. Im Machtkampf zeigt sich wer wem trauen kann inmitten des Netzes aus Lügen, Geheimnissen und Liebesaffären.

„Die Nacht der tausend Stunden" ist eine verrückte, surreale Horror-Komödie, in der die Figuren durch das Labyrinth der Geschichte irren.

 

 

Vorstellungen
Mi 08/03 18:45 Kinepolis Kirchberg DE OF mit FR Unt. Public http://ticket.luxembourg-ticket.lu/luxfilmfest/webticket/bestseatselect?eventId=...

„Virgil Widrich,(..) verdichtet sein in melodramatischen Farbtönen gehaltenes Kammerspiel zum kritischen Generationenporträt. Das Unternehmerhaus wird zum geisterhaften Geschichtsmodell, in dem Gegenwart und Vergangenheit eine unheilige Allianz eingehen. “ Alexandra Seibel, 17.11.20016, Kurier.at

„Virgil Widrich unternimmt in Die Nacht der 1000 Stunden den Versuch einer umfassenden Aufarbeitung österreichischer Zeitgeschichte in 92 Minuten, als schräg-buntes Kammerspiel, innerhalb eines völlig aus den Fugen geratenen Raum-Zeit-Kontinuums, fotografiert von Hanekes Stamm-Kameramann Christian Berger. Die herbe Wahrheit ist bei allem Spektakel aber nicht zu übersehen: Das Ewiggestrige ist gar nicht so weit weg.“ Magdalena Miedl, skip.at

Awards
  • Busan Audience Award, Busan International Film Festival 2016 (South Korea)
Cast & Credits
Darsteller 
Laurence Rupp, Amira Casar, Barbara Petritsch, Elisabeth Rath, Linde Prelog, Johann Adam Oest, Lukas Miko, Luc Feit, Josiane Peiffer, Claire Johnston, Udo Samel, Brigitte Urhausen, Pierre Bodry, Al Ginter, Gilles Soeder, Frederic Frenay, Jean-Paul Raths
Drehbuch 
Virgil Widrich
Kamera 
Christian Berger
Ton 
Carlo Thoss
Szenerie 
Christina Schaffer
Musik 
Siegfried Friedrich
Produktion 
AMOUR FOU Luxembourg, AMOUR FOU Vienne
Koproduktion 
KeyFilm, Golden Girls Filmproduktion
Verleih 
Amour Fou (Rechteinhaber)
Biografie

Virgil Widrich, geboren 1967 in Salzburg, arbeitet an zahlreichen Film- und Multimediaproduktionen. Er ist einer der Gründer und Geschäftsführer der Multimediaproduktionsfirma checkpointmedia GmbH, Universitätsprofessor für Art & Science an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Inhaber und Geschäftsführer der Virgil Widrich Film- und Multimediaproduktions GmbH. Seine Kurzfilme erhielten zahlreiche internationale Preise, darunter „Copy Shop“(2001), der für den Oscar nominiert wurde. und „Fast Film“ (2003) eine luxemburgische Koproduktion mit Amour Fou, die im Kurzfilm-Wettbewerb in Cannes gelaufen ist. „Die Nacht der 1000 Stunden“ ist sein erster Langspielfilm seit 2000.

Filmografie
  • 2016, Die Nacht der 1000 Stunden
  • 2015, Back Track (Kurzfilm)
  • 2011, Warning Triangle (Kurzfilm)
  • 2010, Make/Real (Kurzfilm)
  • 2005, Selected Shorts #2 : European Award Winners (Video)
  • 2003, Fast Film (Kurzfilm)
  • 2001, Copy Shop (Kurzfilm)
  • 2001, Linksrechts (Kurzfilm)
  • 2000, Plus clair que la lune
  • 1998, tx-transform (Kurzfilm)
  • 1995, Vom Geist der Zeit
  • 1982, Monster in Salzburg (Kurzfilm)
  • 1981, Auch Farbe kann träumen (Kurzfilm)