Programm

FREEDOM FIELDS

Naziha Arebi

Libyen, Vereinigtes Königreich, Niederlande, USA, Qatar, Libanon, Kanada, 2018 / 97 min / Arabische und englische Originalfassung mit englischen Untertiteln / Dokumentarfilm

Ciné-ONU, in Partnerschaft mit Time for Equality

Die Geschichte von drei Fußballerinnen aus Libyen, die in einem kriegsgeschüttelten Land ihren Traum verfolgen.

Für drei libysche Frauen mit unterschiedlicher sozialer Herkunft und politischer Einstellung rückt ihr Traum, Profifußballerinnen zu werden, in greifbare Nähe. Doch dann bricht der « Arabische Frühling » an, und die anfänglichen Hoffnungen dieser Revolution werden im Keim erstickt. Libyen verstrickt sich in einen brutalen Bürgerkrieg, der zu blutiger Unterdrückung führt.

Über fünf Jahre hinweg folgt der Film diesen Frauen, die in ihrem Privatleben wie auch in der Öffentlichkeit für die Ausübung ihres Sports kämpfen. Trotz einiger Enttäuschungen halten sie an ihrem Traum fest und ergreifen jede Gelegenheit, ihn zu verwirklichen. Fast unfreiwillig werden sie dabei zu einem Vorbild für alle libyschen Mädchen. Ihre Wünsche und ihr Liebesleben geraten in Konflikt mit den historischen Ereignissen. Dabei wird ihre persönliche Geschichte mit jener ihres krisengeschüttelten Landes eng verwoben.

Ein persönlicher Film über Hoffnung, Kampf und Aufopferung in einem Land, in dem Träume fast wie ein Luxus erscheinen. Eine Liebeserklärung an weibliche Solidarität und Teamgeist.

 

Ciné-ONU / United Nations Cinema ist ein Aushängeschild der Öffentlichkeitsarbeit der Vereinten Nationen zu globalen Themen und Aktivitäten.

In Zusammenarbeit mit anderen Agenturen der Vereinten Nationen, Partnern wie der europäischen Kommission, Botschaften, NGOs und Regierungsstellen richtet Ciné-ONU zweimal im Monat Filmvorführungen und Debatten mit Filmemachern und/oder Experten für UN-Fragen aus.

Ciné-ONU-Events sind kostenlos und fanden zwischen 2007 und 2019 großen Zuspruch in mehreren europäischen Metropolen wie Brüssel, Lissabon, Köln, Luxemburg, Madrid, London, Rom, Helsinki, Stockholm, Genf und Wien wo über 100.000 Personen aus NGOs, der akademischen Welt, europäischen Institutionen, den Medien, der Geschäftswelt, Regierungen und der allgemeinen Öffentlichkeit mehr als 200 Veranstaltungen beiwohnten.

Weitere Informationen zum Ciné-ONU und Details zu den bisher gezeigten Filmen finden Sie auf http://www.unric.org/en/cine-onu and https://www.facebook.com/CineONU.

 

Time for Equality ist ein 2014 gegründeter gemeinnütziger Verein mit Sitz in Luxemburg. Er setzt sich zum Ziel, eine gerechte und integrative Gesellschaft aufzubauen, die auf der Achtung von Menschenrechten und Grundfreiheiten sowie auf Fairness und Gerechtigkeit beruht. Time For Equality startete innerhalb und außerhalb der Landesgrenzen mehrere Initiativen zugunsten von Sensibilisierung und Lobbying für gravierende soziale Probleme. Time for Equality setzt auf die Wirkungskraft von Kunst und menschlichen Schicksalen, um die Zivilgesellschaft dazu anzuspornen, Verantwortung zu übernehmen. Die Initiativen mit dem Motto « Lernen, Teilen, Handeln » sensibilisieren nicht nur die Öffentlichkeit, sondern motivieren auch zu persönlichem Handeln. Der Verein fördert Projekte, Kampagnen und Aktionen, mit denen jeder von uns zu einer Lösung beitragen kann. Weitere Informationen liefert seine Website, die zu den besten 50 Blogs und Websites für Gleichstellungsfragen zählt.

Vorstellungen
So 15/03 14:00 Ciné Utopia Arabische & EN OF mit EN UT Public https://ticket.luxembourg-ticket.lu/luxfilmfest/webticket/shop?event=28863&kassi...
Cast & Credits
Drehbuch 
Naziha Arebi
Kamera 
Naziha Arebi
Ton 
Giovanni Buccomino
Musik 
Katya Mihailova
Produktion 
HuNa Productions, SDI Productions
Biografie

Die Künstlerin und Filmemacherin Naziha Arebi wuchs in einem libysch-britischen Elternhaus auf. Sie kehrte nach der Revolution nach Libyen zurück, um das Land ihres Vaters näher kennenzulernen und dort zu arbeiten. Außerdem beteiligte sie sich an zahlreichen Projekten im Mittleren Osten, in Nordafrika, Afghanistan und Pakistan und produzierte mehrere Kurzfilme. In Arebis weltweit gezeigten Arbeiten sind Kunst und Aktivismus eng verknüpft. Sie ist Mitglied von HotDocs Blue Ice, Sundance Lab und des Künstlerkollektivs Lumière d’Afrique. Nach ihrem ersten Langfilm Freedom Fields (2018) begann sie mit der Produktion des Dokumentarfilms After A Revolution und arbeitet derzeit an einem Spielfilm.

Filmografie
  • 2018 – Freedom Fields (documentaire / documentary / Dokumentarfilm)
  • 2013 – Granny’s Flags (court-métrage documentaire / documentary short / Dokumentarkurzfilm)