Programm

LENE UND DIE GEISTER DES WALDES

Dieter Schumann

Deutschland, 2020 / 95 min / Deutsche Originalfassung / Dokumentarfilm

In Anwesenheit des Regisseurs Dieter Schumann

Die siebenjährige Lene verbringt spannende Ferien im Bayerischen Wald und entdeckt die Magie der Bäume.
Sommerferien im Wald – darauf hat die siebenjährige Lene aus Mecklenburg so gar keine Lust! Nichts als Bäume, Berge und Kinder, deren Sprache – bayerisch – sie überaus komisch findet. Und alles nur weil ihr Vater die Natur malen will. Sehen nicht alle Blätter gleich aus? Doch dann erzählen die Dorfkinder ihr die Geschichte vom „Waldpeter“, der eines Tages aus dem Ort verschwand und nun in der „Grotte der schlafenden Seelen gefangen“ sein soll und erst befreit werden kann, wenn alle Geheimnisse des Waldes gelüftet wurden. Oma Henriette hingegen zeigt Lene ein verwunschenes Häuschen in dem einst die „Wald-Ursel“ lebte bevor sie ins ewige Grün verschwand. Nachdem Lene den Wald-Obelix und eine coole junge Rangerin kennenlernt, beginnt sie, den Wald und die Natur mit anderen Augen zu sehen. Zusammen mit ihren neuen Freunden lernt sie bayerischen Rap, klettert wie ein Eichhörnchen auf Bäume, streichelt Bienen und Esel, und veranstaltet sogar ein Schildkrötenrennen. Am Ende eines Sommers voller Abenteuer wird sie die Faszination des Waldes erkannt und die Geheimnisse der Natur gelüftet haben.

The screening on 08/03 at 9:30 at Kinepolis Kirchberg had to be replaced by an online screening. The screnning on 09/03 at 9:30 AM unfortunately had to be cancelled.

+8
+8
Cast & Credits
Drehbuch 
Dieter Schumann, Grit Lemke
Kamera 
Thomas Riedelsheimer, Rainer M. Schulz
Ton 
Kai Ziakowski
Musik 
Sven E. Brandt, Hans Jörg Eberle, Marc Bohnacker
Produktion 
Basthorster Filmmanufaktur
Verleih 
Basthorster Filmmanufaktur
Biografie

Dieter Schumann wurde in Ludwigslust in Mecklenburg geboren. Nachdem er einige Jahre bei der Handelsmarine zur See fuhr, studierte er Filmregie an der HFF Babelsberg. Von 1983 bis 1991 arbeitete er als Regisseur im DEFA-Dokumentarfilmstudio in Berlin. Mit seinem 1989 an der Berlinale angelaufenen Dokumentarfilm flüstern & SCHREIEN, ein Roadmovie über die ostdeutsche Rockmusik-Szene, der über eine Million Zuschauer ins Kino zog, schrieb er deutsche Dokumentarfilmgeschichte. Von 1991 bis 2001 leitete er das Landesfilmzentrum in Mecklenburg-Vorpommern und baute die Kulturelle Filmförderung dieses Bundeslandes auf. 2002 kehrte zum Filmemachen zurück und gründete die Basthorster Filmmanufaktur. Hauptsächliche Themen seiner umfangreichen dokumentarischen Filmarbeit sind Menschenporträts aus den Bereichen Arbeit, Umwelt und Musik.

Filmografie
  • 2020 – Lene und die Geister des Waldes (Dokumentarfilm)
  • 2019 – Steinig oder glatt - Lebenslinien junger Flüchtlinge (Dokumentarfilm)
  • 2019 – Status Mensch, eine Frage der Zeit (Dokumentarfilm)
  • 2016 – Neben den Gleisen (Dokumentarfilm)
  • 2016 – Notaufnahme - wenn Fremde näher kommen (Dokumentarfilm)
  • 2015 – Weltbahnhof mit Kiosk - Wie sich Stammgäste und Flüchtlinge in Boizenburg begegnen (Dokumentarkurzfilm)
  • 2014 – Hoffnung am Tanasee - Äthiopien (Dokumentarkurzfilm)
  • 2011 – Wadans Welt (Dokumentarfilm)
  • 2004 – Mit Laib und Seele (Dokumentarkurzfilm)
  • 1994 – flüstern & SCHREIEN II (Dokumentarfilm)
  • 1990 – Im Glanze dieses Glückes (Dokumentarfilm)
  • 1989 – flüstern & SCHREIEN (Dokumentarfilm)
  • 1989 – Leben auf der Fischerkoppel (Dokumentarkurzfilm)
  • 1987 – DEFA Kinobox Nr. 49 (Kurzfilm)
  • 1985 – Lieb die Erde wie dein Land (Dokumentarfilm)
  • 1985 – Kapitän Schickedanz (Dokumentarkurzfilm)
  • 1984 – A ... wie Anfang (Dokumentarkurzfilm)
  • 1982 – Unter Bauern (Dokumentarfilm)