Programm

SUPER-GAU – DIE LETZTEN TAGE LUXEMBURGS (AN ZÉRO – COMMENT LE LUXEMBOURG A DISPARU)

Myriam T., Julien Becker

Luxemburg, Deutschland, 2021 / 85 min / Luxemburgische, deutsche und französische Originalfassung mit französischen Untertiteln / Dokufiktion

Eine fiktive Geschichte vom Verschwinden eines ganzen Landes, Luxemburg, in einer Nuklearkatastrophe.

„Nukleare Katastrophe“. Diese Worte rufen Erinnerungen an Tschernobyl und Fukushima wach. Ein Gebiet wird verstrahlt und evakuiert. Die Flüchtenden müssen ihre Häuser und ihren Alltag verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen. Eine Region wird unbewohnbar. Doch, was wäre, wenn es mitten in Europa zu einem Super-GAU käme? Ein Reaktor überhitzt, explodiert und ein ganzes Land wird zur Sperrzone. Die gesamte Bevölkerung muss evakuiert werden, niemand darf bleiben. Das Land, von dem hier die Rede ist, ist Luxemburg. Kein einziges Atomkraftwerk auf seinem Gebiet, aber mehrere jenseits der Grenze. Der Film Super-GAU. Die letzten Tage Luxemburgs erzählt die fiktive Geschichte vom Verschwinden eines ganzen Landes. Über die Umweltkatastrophe und die gesundheitlichen Folgen hinausgehend, beleuchtet der Film die Gesamtheit der wirtschaftlichen, juristischen, politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und psychologischen Auswirkungen eines möglichen Super-GAUs mitten in Europa.

 

Vorstellungen
So 07/03 19:00 Kinepolis Kirchberg LU, DE & FR OF mit FR UT Public https://luxfilmfestfilms.megatix.be/en/HO00003351
Mo 08/03 10:00 Online LU, DE & FR OF mit FR UT Public https://online.luxfilmfest.lu/film/an-zero-comment-le-luxembourg-a-disparu/
Cast & Credits
Darsteller 
Luc Schiltz, Fabienne Hollwege, Sophie Mousel, Joël Delsaut
Drehbuch 
Jean Huot, Jonathan Becker, Myriam T.
Kamera 
Amandine Klee
Ton 
Carlo Thoss
Szenerie 
Julieta Fernández
Musik 
Nicolas Becker, Quentin Sirjacq
Produktion 
Skill Lab, NDR
Verleih 
Skill Lab
Biografie

Myriam T. zählte zu den Pionieren, die Animationstechniken in Dokumentarfilmen von ihrer illustrativen Funktion befreite. In ihren Doku-Fiktionen hinterfragt sie seit 1993 die gewöhnlichen "Wahrheiten", die aus Bequemlichkeit und Gewohnheit unumstößlich erscheinen.

 

Julien Becker wurde 1979 in Luxemburg geboren. Er studierte Fotografie und war 2010 gemeinsam mit Gwenael François Mitbegründer der Produktionsfirma Skill Lab. Nachdem er mehrere Werbespots realisierte, schrieb und drehte er 2013 seinen ersten Kurzfilm 22:22., der auf zahlreichen Festivals gezeigt wurde und 2014 den Preis für den besten luxemburgischen Kurzfilm gewann. 2018 realisierte er Article 19-42, das zweite Kurzfilmprojekt von Skill Lab. Dieser Kurzfilm ist ab sofort auf dem Science-Fiction-Kanal DUST abrufbar.

Filmografie
  • Julien Becker
  • 2021 – An Zéro – Comment le Luxembourg a disparu
  • 2019 – Article 19-42 (Kurzfilm)
  • 2013 – 22:22 (Kurzfilm)
  • Myriam T.
  • 2021 – An Zéro – Comment le Luxembourg a disparu
  • 2018 – Rêves Fondus (Dokumentarfilm)
  • 2016 – Thorium, the Far Side of Nuclear Power (Dokumentarfilm)
  • 2009 – The Cat Way (Dokumentarfilm)
  • 2005 – In nomine patris (Dokumentarfilm)
  • 2003 – Lobbying, au-delà de l'enveloppe (Dokumentarfilm)