Programm

Tout s'est bien passé

François Ozon

Frankreich, 2021 / 113 min / Französische Originalfassung / Drama

LuxFilmLab – 1. September 2021

Ein eindrucksvolles Porträt eines durch einen Schlaganfall gezeichneten Geschäftsmanns, der seine Töchter bittet, ihm beim Sterben zu helfen.

Nach einem Schlaganfall wird Emmanuèles 85-jähriger Vater ins Krankenhaus eingeliefert. Als er dort entkräftet und unselbstständig wieder aufwacht, bittet der eigentliche neugierige und lebenshungrige Mann seine Tochter, ihm beim Sterben zu helfen. Das Ansinnen ihres sturen Vaters bringt bittere Erinnerungen aus längst vergangenen Tagen in Emmanuèle hervor. Nachdem sie ihrer Schwester den letzten Wunsch des Vaters mitteilt, bereiten die beiden sich gemeinsam auf dessen letzte Reise in die Schweiz vor. Doch diese gestaltet sich schwieriger als gedacht: Da die Schwestern riskieren in Konflikt mit dem französischen Gesetz zu geraten, vor allem da ihr Vater gerne und viel redet, versuchen ihre anderen Verwandten das Vorhaben zu verhindern.

Diese Reise in den Tod, eine Mischung aus Thriller und satirischer Komödie, bringt den renommierten Regisseur François Ozon und die Schauspielerin Sophie Marceau zum ersten Mal zusammen. Dabei entsteht eine bewegende Vater-Tochter-Geschichte.

 

 

 

Zugang zur Vorstellung gemäß der CovidCheck-Regelungen:
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*Nicht erstattungsfähiger Gutschein, kein Geld zurück, für jeden Einkauf mit einem Mindestwert von 2,50 €.

Vorstellungen
Mi 01/09 19:30 Ciné Utopia FR OF Public https://kinepolis.lu/en/films/lux-film-lab-tout-sest-bien-passe

„‘Tout s’est bien passé‘ ist auf den ersten Blick kein spektakulär gefilmtes Werk, sondern eher (bis auf wenige Einschübe) nüchtern inszeniert. Zugleich steckt der Film aber voller kleiner Gesten und liebevoll beobachteter Details […] [Ein] Film, der die Dramatik des Geschehens geschickt unterläuft, in dem er immer wieder auf vermeintliche Nichtigkeiten verweist, die aber doch innerhalb der Geschichte als stimmige Elemente Bedeutung haben und emotionale Schattierungen hinzufügen. Der Film lebt vor allem von seinen wunderbaren Darsteller*innen. […] ‘Tout s’est bien passé ist sicher nicht der stärkste Film Ozons, aber es sollte einen nicht wundern, wenn jemand aus dem bemerkenswerten Cast am Ende des Festivals [von Cannes] eine Auszeichnung als beste/r Darsteller/in mit nach Hause nehmen wird.“ Joachim Kurz, Kino-Zeit, 7/07/2021

Cast & Credits
Darsteller 
Sophie Marceau, André Dussollier, Géraldine Pailhas, Charlotte Rampling, Hanna Schygulla, Eric Caravaca, Grégory Gadebois, Laëtitia Clément, Alexia Chicot
Drehbuch 
François Ozon, nach dem Roman „Alles ist gutgegangen“ von Emmanuèle Bernheim
Kamera 
Hichame Alaouié
Ton 
Nicolas Cantin, Julien Roig, Jean-Paul Hurier
Szenerie 
Emmanuelle Duplay
Produktion 
Mandarin Production, Scope Pictures
Verleih 
September Film
Biografie

François Ozon ist ein 1967 in Paris geborener Regisseur und Drehbuchautor. Nach einem ersten Filmstudium an der Sorbonne, studiert er von 1990 bis 1993 Regie an der La Fémis Filmschule und wird später zu einem der renommiertesten Filmemacher Frankreichs. Nach einigen Kurzfilmen, macht er sich in seiner Heimat dank seines ersten abendfüllenden Spielfilms Sitcom (1998) einen Namen. 2002 feiert sein schwarzes Krimimusical 8 Frauen Premiere bei der Berlinale, gewinnt den Silbernen Bär für eine herausragende künstlerische Leistung und macht Ozon aus dem Stand zu einem internationalen Regie-Star. Sein nächster Film, Swimming Pool (2003), läuft erstmals auf den Filmfestspielen von Cannes. Danach kehrt François Ozon mehrmals nach Berlin zurück, insbesondere im Jahr 2012 als Juror der 62. Berlinale, sowie 2019 mit Gelobt sei Gott, seinem Drama über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche welches den Großen Preis der Jury gewinnen kann. Vier seiner Filme, Swimming Pool, Jung & Schön (2013), Der andere Liebhaber (2017), sowie sein bisher letzter Film, Tout s’est bien passé (2021) liefen im Wettbewerb um die Palme d’or in Cannes.

Filmografie
  • 2021 – Tout s’est bien passé
  • 2020 – Été 85
  • 2018 – Grâce à Dieu
  • 2017 – L’amant double
  • 2016 – Frantz
  • 2014 – Une nouvelle amie
  • 2013 – Jeune & jolie
  • 2012 – Dans la maison
  • 2010 – Potiche
  • 2009 – Le refuge
  • 2009 – Ricky
  • 2007 – Angel
  • 2007 – Quand la peur dévore l’âme (Kurzfilm)
  • 2006 – Un lever de rideau (Kurzfilm)
  • 2005 – Le temps qui reste
  • 2004 – 5x2
  • 2003 – Swimming Pool
  • 2002 – 8 femmes
  • 2000 – Sous le sable
  • 2000 – Gouttes d’eau sur pierres brûlantes
  • 1999 – Les amants criminels
  • 1998 – Sitcom
  • 1998 – X2000 (Kurzfilm)
  • 1998 – Scènes de lit (Kurzfilm)
  • 1997 – Regarde la mer (Kurzfilm)
  • 1997 – Les puceaux (Kurzfilm)
  • 1996 – Une robe d’été (Kurzfilm)
  • 1996 – L’homme idéal (Kurzfilm)
  • 1995 – La petite mort (Kurzfilm)
  • 1995 – Jospin s’éclaire (Dokumentarfilm)
  • 1994 – Une rose entre nous (Kurzfilm)
  • 1994 – Action vérité (Kurzfilm)
  • 1993 – Victor (Kurzfilm)
  • 1992 – Thomas reconstitué (Kurzfilm)
  • 1991 – Deux plus un (Kurzfilm)
  • 1991 – Le trou madame (Kurzfilm)
  • 1991 – Peau contre peau (Kurzfilm)
  • 1991 – Une goutte de sang (Kurzfilm)
  • 1990 – Mes parents un jour d’été (Kurzfilm)
  • 1988 – Les doigts dans le ventre (Kurzfilm)
  • 1988 – Photo de famille (Kurzfilm)