Memory
Synopsis
Nach der Scheidung ihrer Eltern verlässt Vladlena (die Regisseurin) im Alter von sechs Jahren die Krim und zieht nach Grosny in Tschetschenien, ohne zu ahnen, dass ihr Leben bald durch den bewaffneten Konflikt, der in der Region ausbricht, auf den Kopf gestellt werden wird. Der Krieg verändert ihre Stadt, bedroht ihre Familie, verletzt ihre Mutter und zwingt Vladlena schließlich zur Flucht. Sie wird zur Vertriebenen in Russland. Jahre später greift sie als Filmemacherin mit einem ganz besonderen ästhetischen Ansatz diese traumatischen Momente noch einmal auf.
Anstelle einer chronologischen Montage bevorzugt Memory überraschende Formen, die das Gedächtnis zeichnet, das hier von einem Trauma geprägt ist. Bestimmte Bilder tauchen wieder auf, bringen andere hervor, verwandeln sich und rekonstruieren auf sehr originelle Weise die äußerst wertvollen Erinnerungen eines Kindes und eines Volkes, die von der Auslöschung bedroht sind.
Cast/Mit
- Amina Taisumova
- Selima Agamirzaeva
- Vladlena Sandu
Szenario
- Vladlena Sandu
Bild
- Liza Popova
Ton
- Philippe Grivel
Age classification
- 16+
Vorführungen
Trailer und Fotos
Kritiken
Vladlena Sandu
Born in 1982, Vladlena Sandu was raised in Grozny during the Chechen War before being to southern Russia. She studied film directing at VGIK (Moscow) in addition to aesthetic and cultural theory, and her films have screened at numerous international festivals. After fleeing Russia in 2022, she continues her work in Amsterdam, where she created the award-winning performance The Rainbow Cinema based on her own experience of sex trafficking. Memory (2025) is her feature-length debut.
Filmografie
- Memory 2025
- Bez kultury net natsii (short film) 2022
- Vosem kartin iz zhizni Nasti Sokolovoy (short film) 2018