Nina Roza
Synopsis
Dreißig Jahre nach seiner Auswanderung aus Bulgarien kehrt Mihail, mittlerweile Kunstkonservator in Montreal und bekannt unter dem Namen Michel, auf Wunsch eines Sammlers in sein Heimatland zurück. Dort soll er die Arbeiten von Nina begutachten, einer achtjährigen Malerin, die im bulgarischen Hinterland lebt und deren Werke im Internet für Aufsehen sorgen. Die Begegnung mit Nina erinnert Mihail an seine eigene Tochter, die zum Zeitpunkt ihrer Emigration im gleichen Alter war, und zwingt ihn, den Folgen ihrer Abreise ins Auge zu sehen und sich den Geistern seiner Vergangenheit zu stellen.
Nina Roza widmet sich mit größter Sorgfalt dem Gewicht der Vergangenheit und der Anziehungskraft, die unser Herkunftsland auf uns ausübt. Die intime Studie von Geneviève Dulude-De Celles über einen Mann im freiwilligen Exil fußt auf der herausragenden Leistung von Galin Stoev in der Rolle des Mihail. Indem der Film Kunst und Erinnerung miteinander verwebt, bietet er eine ergreifende Auseinandersetzung mit den Themen Identität und Zugehörigkeit.
Cast/Mit
- Galin Stoev
- Ekaterina Stanina
- Sofia Stanina
- Chiara Caselli
- Michelle Tzontchev
Szenario
- Geneviève Dulude-De Celles
Bild
- Alexandre Nour Desjardins
Ton
- Corinne Dubien
Age classification
- 16+
Vorführungen
Trailer und Fotos
Geneviève Dulude-De-Celles
Geneviève Dulude-De Celles is a Québécois filmmaker, producer, and writer. After studying cinema and filmmaking in Montreal, she came to critical attention with her short film The Cut (2014), which won the international short film prize at Sundance. Her feature-length fiction debut A Colony (2018), premiered at the Berlinale’s Generation section, where it won the Crystal Bear for Best Film. Nina Roza (2026) is her second feature-length fiction film.