Rose
Synopsis
Nach dem Dreißigjährigen Krieg kommt ein Soldat namens Rose in ein abgelegenes protestantisches Dorf und beansprucht sein Recht auf ein verlassenes Anwesen. Trotz der Dokumente, die er vorlegt, stößt Rose bei den Einwohnern nur auf Misstrauen. Er versucht, sich mit immer verzweifelteren Methoden zu integrieren, insbesondere indem er Suzanna, die Tochter eines Bauern, umwirbt. Doch Roses Existenz liegen Lügen zugrunde: ein Deckname, gefälschte Papiere und die verborgene Wahrheit über seine Identität, die droht, aufgedeckt zu werden …
In Rose trifft die rigorose Inszenierung von Markus Schleinzer auf die beeindruckende Leinwandpräsenz von Sandra Hüller. Eine packende Reflexion über Zugehörigkeit, Überleben und Neuerfindung um jeden Preis.
Cast/Mit
- Sandra Hüller
- Caro Braun
- Marisa Growaldt
- Godehard Giese
- Augustino Renken
Szenario
- Markus Schleinzer
- Alexander Brom
Bild
- Olivier Meidinger
Ton
- Manuel Grandpierre
Musik
- Tara Nome Doyle
Age classification
- 16+
Vorführungen
Trailer und Fotos
Markus Schleinzer
Der in Wien geborene Schleinzer begann seine Karriere als Casting-Direktor und arbeitete anschließend an über 60 Produktionen mit Filmemachern wie Michael Haneke, Ulrich Seidl und Shirin Neshat. Mit einem ausgeprägten Gespür für Schauspielerführung und einem Interesse an der Darstellung von Machtverhältnissen im Kino debütierte Markus Schleinzer als Regisseur mit Michael, der 2011 im Wettbewerb in Cannes vorgestellt wurde. Rose (2026) ist sein dritter Spielfilm.