Rose of Nevada
Synopsis
In einem Fischerdorf in Cornwall ist die Hoffnung längst geschwunden, bis eines Morgens ein Schiff im alten Hafen auftaucht. Die Rose of Nevada, die drei Jahrzehnte lang samt Besatzung auf See verschollen war, ist zurückgekehrt. Für die wenigen Menschen, die sich noch daran erinnern, ist dies ein klares Zeichen: Das Schiff muss wieder in See stechen, wenn der Fluch, der auf dem Dorf lastet, gebrochen werden soll. Nick (George MacKay), der darum kämpft, seine Familie zu ernähren, heuert als Besatzungsmitglied an, ebenso wie Liam (Callum Turner), ein Neuankömmling, der seiner Vergangenheit entfliehen will.
Vier Jahre nach der Überraschung Enys Men präsentiert sich Mark Jenkins neue Kuriosität als umfassendes Sinneserlebnis mit einer Bildqualität, die zugleich roh und gespenstisch ist und von einer Erzählform begleitet wird, die den Fantasien eines zusammenhanglosen Traums ähnelt. Ein intimes Drama, getragen von der seltsamen Poesie der Wirklichkeit.
Cast/Mit
- George MacKay
- Callum Turner
- Francis Magee
Szenario
- Mark Jenkin
Bild
- Mark Jenkin
Ton
- Mark Jenkin
Musik
- Mark Jenkin
Age classification
- 16+
Vorführungen
Trailer und Fotos
Kritiken
Mark JENKIN
Mark Jenkin wurde 1976 in Newlyn, Cornwall, geboren und arbeitete zunächst in London, bevor er als Distinguished Professor of Film Practice an der Falmouth University Film lehrte. Bekannt wurde er 2002 mit Golden Burn, internationale Anerkennung erlangte er mit Bait (2019), der mit dem BAFTA für den besten Debütfilm ausgezeichnet wurde. Zu seinen weiteren bemerkenswerten Werken zählen The Midnight Drives, Happy Christmas und Enys Men (2022 in Cannes vorgestellt), die auf 16-mm-Film aufgenommen wurden und sich somit alle durch einen sehr erkennbaren formalen Ansatz auszeichnen.