Mailin
Synopsis
Eine einfache Gutenachtgeschichte wird zu einem avantgardistischen Albtraum, als Mailin beschließt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, um die Kindheit ihrer Tochter zu bewahren. Über mehrere Jahre hinweg begleitete die Regisseurin María Silvia Esteve Mailin Gobbos Kampf um Gerechtigkeit angesichts des Missbrauchs durch einen katholischen Priester, der ein Freund der Familie war. Der Film – zwischen Dokumentation und Fiktion angesiedelt – greift auf Familienarchive und Prozessaufzeichnungen zurück, um mit bemerkenswerter Ästhetik ein ergreifendes Porträt des Überlebens und Erinnerns zu zeichnen.
María Silvia Esteve hebt Mailins Handlungsfähigkeit in der Erzählung des Films hervor, wodurch das Überleben nicht als Frage des Ausharrens erscheint, sondern als aktive Wiederaneignung der Vergangenheit. Ein Film von ebenso faszinierender wie dringlicher Form, der gekonnt zwischen Reportage und visueller Kunst oszilliert.
Cast/Mit
- Mailin Gobbo
- Monica Villafañe
- Ona
- Leandra De Filippis
- Augusto Gobbo
Szenario
- María Silvia Esteve
Bild
- María Silvia Esteve
- Andrea Cabrera
Ton
- María Silvia Esteve
- Filip Mureșan
Musik
- María Silvia Esteve
- Ieronim Pogorilovschi
- Codrin Lazăr
Produktion
- Laura Mara TABLÓN
Age classification
- 16+
Vorführungen
Trailer und Fotos
Kritiken
María Silvia Esteve
María Silvia Esteve ist eine argentinische Regisseurin und Produzentin sowie Gründerin des audiovisuellen Frauenkollektivs HANA Films. Ihr Kurzfilm The Spiral (2022) wurde im Rahmen der Reihe New Directors/New Films im MoMA sowie bei der Quinzaine des cinéastes in Cannes gezeigt. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Pardino d’Oro für Criatura (2021) in Locarno, und ihre Arbeit wurde auch vom spanischen Filmemacherverband gewürdigt. Mailin ist ihr zweiter Langfilm.